Nachwuchsturnier des 1. Pulheimer Box-Clubs wieder ein Erfolg

04.11.06 Der Bezirksdirektor der Kreissparkasse Köln Peter Stock (rechts) überreichte im Beisein des Schatzmeisters Gerd Ebeling dem Jugendwart des Pulheimer Box-Clubs Stefan Gäb (links) in der Veranstaltungspause einen Spendenscheck über 1.000 Euro.

Über 250 Boxer, Trainer, Zuschauer und geladene Gäste aus Politik und Verwaltung der Stadt Pulheim konnte der Vorsitzende des 1. Pulheimer Box-Clubs 78 e. V. Gregor Wensing am 4. November in der Sporthalle Steinstraße in Pulheim zu der traditionellen Talentsichtung begrüßen. An der Veranstaltung, die seit mehreren Jahren immer am ersten Samstag im November stattfindet, beteiligten sich 13 Vereine, aus deren Potential 10 Kampf­paa­rungen zusammengestellt werden konnten. Fast zwei Stunden lang verfolgten die Zuschauer mit großer Begeisterung und viel Applaus die über 3 x 1 bzw. 3 x 2 Minuten gehenden Kämpfe der 10- bis 21-jährigen Boxer. Mit Pokalen, die ebenfalls traditionsgemäß von der Pulheimer F.D.P. gestiftet wurden, wurde als bester Kampf die Begegnung zwischen Martin Oppermann (Bonner BC M.K.A.F.) und Viktor Leineweber (Siegburger BC) ausgezeichnet. Den ebenfalls aus den Reihen der F.D.P. gestifteten Pokal für den besten Techniker erhielt Roman Tress (SC Colonia 06) aus den Händen von Hans Ehm und Dieter Jantzen.

Der Bezirksdirektor der Kreissparkasse Köln Peter Stock überreichte dem Jugendwart des Pulheimer Box-Clubs Stefan Gäb in der Veranstaltungspause einen Spendenscheck über 1.000 Euro. Stock wies dabei auf die Bedeutung des PS-Sparens hin, dessen Zweckertrag jährlich an Vereine ausgeschüttet wird. Weitere Spenden gingen vom Bürgermeister der Stadt Pulheim Dr. Karl-August Morisse und der SPD-Politikerin Lotte Peltzer ein, die beide Gründungsmitglieder des Box-Clubs sind und die Vereinsarbeit nachhaltig unterstützen. Eine weitere Spende ging von der Interessengemeinschaft Pulheimer Vereine ein. Der Verein ist auf solche "Finanzspritzen" angewiesen, da die steigende Kostenentwicklung nicht im vollem Umfang an die Vereinsmit­glieder weitergegeben werden kann, von denen etwa ein Drittel Jugendliche sind, die über kein eigenes Einkommen verfügen.